Das steinige Ufer des Turkanasees mit dunklen Bergen dahinter
Kenia Nord

Detaillierter Reiseverlauf

Kenia Nord · 11 Tage · 10 Nächte

  • Start & Ende: Nairobi
  • Private Reise für 2–6 Personen
  • Rundreise durch Nordkenia mit Samburu, Marsabit, Chalbi-Wüste und Turkana-See
  1. Tag 1

    Ankunft in Nairobi

    Abholung Flughafen → Unterkunft → gemeinsames Abendessen

    Nach der Ankunft in Nairobi holen wir euch am Flughafen ab und bringen euch zu eurer Unterkunft.

    Je nach Ankunftszeit lassen wir den ersten Abend ganz entspannt angehen und treffen uns anschließend zu einem gemeinsamen Abendessen im berühmten Carnivore Restaurant, einem der bekanntesten Restaurants Nairobis, das für seine große Auswahl an gegrilltem Fleisch bekannt ist.

    Das Abendessen ist inklusive, sofern es die Ankunftszeit ermöglicht.

    Übernachtung
    Trisan Hotel (oder Ähnliches)
    Verpflegung
    Abendessen
    Aktivitäten
    Ankunft · Abholung am Flughafen · gemeinsames Abendessen
  1. Tag 2

    Nairobi → Nanyuki → Samburu

    Fahrt durch das zentrale Hochland → Äquator-Kreuzung → Samburu

    Heute beginnt die eigentliche Reise in Richtung Norden.

    Wir verlassen Nairobi am Morgen und fahren über die zentrale Hochlandregion Kenias Richtung Nanyuki. Unterwegs verändert sich die Landschaft zunehmend: Von Nairobis dichter Bebauung geht es durch fruchtbares Farmland und weiter in die trockeneren Regionen am Fuß des Mount Kenya.

    Ein erster besonderer Stopp ist die Äquator-Kreuzung bei Nanyuki – hier überqueren wir den Äquator und befinden uns offiziell auf der Nordhalbkugel.

    Von Nanyuki geht es weiter Richtung Samburu. Die Landschaft wird trockener und ursprünglicher, und spätestens hier beginnt sich Kenia deutlich zu verändern.

    Am Nachmittag erreichen wir unsere Unterkunft in der Samburu-Region. Je nach Ankunftszeit bleibt Zeit zum Entspannen und für einen ersten Blick auf die Umgebung.

    Übernachtung
    Lions Cave Camp (oder Ähnliches)
    Verpflegung
    Frühstück · Mittagessen/Lunchbox oder Snack · Abendessen
    Aktivitäten
    Fahrt durch das zentrale Hochland · Äquator-Kreuzung · Fahrt Richtung Samburu
  1. Tag 3

    Samburu-Nationalreservat

    Ganztägige Safari → besondere Tierwelt Nordkenias → Ewaso-Ng’iro-Fluss

    Heute steht der erste große Safari-Tag der Reise auf dem Programm.

    Wir verbringen den gesamten Tag im Samburu-Nationalreservat und nehmen uns Zeit, die abwechslungsreiche Landschaft und Tierwelt der Region zu entdecken.

    Samburu ist bekannt für seine besondere Tierwelt. Neben Elefanten, Löwen, Leoparden und Giraffen können wir hier mit etwas Glück auch einige der Tiere sehen, die für den Norden Kenias charakteristisch sind – darunter Grevy-Zebras, Netzgiraffen, Gerenuks und Somali-Strauße.

    Der Ewaso-Ng’iro-Fluss zieht sich durch die trockene Landschaft des Reservats und bildet eine grüne Lebensader für die Tierwelt. Besonders entlang des Flusses bieten sich immer wieder Möglichkeiten für interessante Tierbeobachtungen.

    Wir fahren ohne festen Zeitplan durch das Reservat und entscheiden gemeinsam mit unserem lokalen Samburu-Guide, wo wir länger bleiben. Am späten Nachmittag verlassen wir das Reservat und kehren zu unserer Unterkunft zurück.

    Übernachtung
    Lions Cave Camp (oder Ähnliches)
    Verpflegung
    Frühstück · Mittagessen/Lunchbox oder Snack · Abendessen
    Aktivitäten
    Ganztägige Safari im Samburu-Nationalreservat · Tierbeobachtungen · lokale Führung
  1. Tag 4

    Samburu → Mt. Ololokwe → Marsabit

    Mt. Ololokwe → Ewaso-Ng’iro-Fluss → Fahrt durch die Landschaft Nordkenias

    Morgens verlassen wir die Samburu-Region und fahren weiter nach Norden.

    Unterwegs erreichen wir Mt. Ololokwe, den markanten Tafelberg und heiligen Berg der Samburu. Wir machen einen Stopp, um die beeindruckende Landschaft zu erleben und Fotos zu machen, bevor wir unsere Fahrt Richtung Marsabit fortsetzen.

    Auf dem Weg nach Norden überqueren wir den Ewaso-Ng’iro-Fluss. In der Trockenzeit ist davon teilweise nur noch ein breites, sandiges Flussbett zu sehen – nach Regenfällen kann sich das Bild jedoch völlig verändern.

    Je weiter wir nach Norden kommen, desto stärker verändert sich die Landschaft. Die trockenen Ebenen rund um Samburu gehen langsam in die höher gelegenen, bewaldeten Regionen rund um Marsabit über. Am späten Nachmittag erreichen wir Marsabit.

    Übernachtung
    Big Tusks Hotel (oder Ähnliches)
    Verpflegung
    Frühstück · Mittagessen/Lunchbox oder Snack · Abendessen
    Aktivitäten
    Mt. Ololokwe · Ewaso-Ng’iro-Fluss · Fahrt durch die Landschaft Nordkenias
  1. Tag 5

    Marsabit-Nationalpark & Lake Paradise

    Bergwald → Lake Paradise → Pirschfahrt & Tierbeobachtungen

    Heute erkunden wir den Marsabit-Nationalpark mit seinem dichten Bergwald, vulkanischen Kratern und seiner besonderen Tierwelt.

    Ein Höhepunkt des Tages ist Lake Paradise, ein abgelegener Kratersee, der von dichtem Wald umgeben ist. Die Fahrt dorthin führt durch eine überraschend grüne Landschaft, die man mitten im trockenen Norden Kenias kaum erwarten würde.

    Wir verbinden den Besuch von Lake Paradise mit einer ausgedehnten Pirschfahrt durch den Nationalpark. Mit etwas Glück sehen wir Elefanten, Büffel, Löwen, Leoparden und verschiedene Antilopenarten.

    Der Tag bietet damit nicht nur Tierbeobachtungen, sondern vor allem einen starken Kontrast zu den trockenen Landschaften, die wir auf unserer Reise erleben.

    Übernachtung
    Big Tusks Hotel (oder Ähnliches)
    Verpflegung
    Frühstück · Mittagessen/Lunchbox oder Snack · Abendessen
    Aktivitäten
    Marsabit-Nationalpark · Lake Paradise · Pirschfahrt · Tierbeobachtungen
  1. Tag 6

    Marsabit → Maikona → Kalacha

    Vulkanischer Krater → Maikona-Oase → Rock Dune → Chalbi-Wüste → Kalacha-Oase

    Wir verlassen Marsabit am frühen Morgen und fahren weiter nach Norden in Richtung Maikona und Kalacha.

    Unterwegs machen wir einen kurzen Stopp am Gof-Redo-Krater, einer vulkanischen Formation in der trockenen Landschaft rund um Marsabit.

    Schon auf der Weiterfahrt verändert sich die Landschaft deutlich. Wir fahren zunehmend in die trockene und abgelegene Landschaft der Chalbi-Wüste.
    Die Strecke führt teilweise über anspruchsvolle Pisten und ist stark von den aktuellen Wetter- und Straßenverhältnissen abhängig.

    Unterwegs erreichen wir Maikona, eine abgelegene Siedlung in der Chalbi-Wüstenlandschaft. Die Region ist unter anderem für die Gabbra-Gemeinschaft und die traditionelle Haltung von Kamelen bekannt.

    Je nach Ankunftszeit und den aktuellen Bedingungen besuchen wir die Maikona-Oase, auch Gamura-Oase genannt. Die Wasserstelle mit ihren Palmen und flachen Brunnen bildet einen faszinierenden Kontrast zur trockenen Landschaft der Chalbi.

    Anschließend fahren wir weiter durch die Chalbi-Wüste zur Rock Dune, einer markanten Felsformation inmitten der Wüstenlandschaft. Je nach aktuellen Pistenverhältnissen fahren wir dafür ein Stück von der regulären Fahrspur ab.

    Anschließend setzen wir unsere Fahrt in Richtung Kalacha fort. Dort besuchen wir die Kalacha-Oase, eine weitere wichtige Wasserstelle mitten in der trockenen Landschaft der Chalbi.

    Wenn es sich entsprechend organisieren lässt, besteht außerdem die Möglichkeit, etwas über das Leben der Gabbra und anderer Gemeinschaften in dieser abgelegenen Region sowie über die Bedeutung der Oasen für die lokale Bevölkerung zu erfahren.

    Je nach Ankunftszeit und den Bedingungen vor Ort können wir die Umgebung rund um die Oase noch kurz erkunden und anschließend den Sonnenuntergang in der Chalbi-Wüste erleben.

    Übernachtung
    Catholic Mission / Catholic Guest House (oder Ähnliches)
    Verpflegung
    Frühstück · Mittagessen/Lunchbox oder Snack · Abendessen
    Aktivitäten
    Gof-Redo-Krater · Maikona · Maikona-/Gamura-Oase · Rock Dune · Chalbi-Wüste · Kalacha-Oase · Sonnenuntergang in der Chalbi-Wüste
  1. Tag 7

    Kalacha → Chalbi-Wüste → Loiyangalani

    Sanddüne bei North Horr → Chalbi-Wüste → Fahrt zum Turkana-See → Loiyangalani

    Wir verlassen Kalacha am Morgen und setzen unsere Fahrt durch die Chalbi-Wüste in Richtung Loiyangalani am Turkana-See fort.

    Unterwegs erreichen wir die Gegend um North Horr, wo wir eine Sanddüne besichtigen.
    Die Chalbi-Wüste ist keine klassische Sandwüste, sondern wird größtenteils von trockenen Salz-, Lehm- und Tonflächen sowie vulkanischem Gestein geprägt. Umso interessanter ist der kurze Stopp an dieser Düne, bevor wir unsere Fahrt durch die Chalbi fortsetzen.

    Die Landschaft verändert sich immer wieder: weite ausgetrocknete Ebenen, Salz- und Lehmflächen, vulkanisches Gestein und immer wieder tiefrote Sandfelder.

    Die Strecke ist nicht mit einer normalen Straße vergleichbar. Je nach Wetter und Pistenverhältnissen kann sich die Fahrzeit erheblich verändern. Besonders nach Regen können einzelne Abschnitte schwierig oder vorübergehend nicht passierbar sein.

    Im Laufe des Tages erreichen wir schließlich Loiyangalani am Turkana-See, dem legendären „Jademeer“. Nach den trockenen Weiten der Chalbi ist der Anblick des riesigen Sees ein gewaltiger Kontrast.

    Übernachtung
    Palm Shade Resort (oder Ähnliches)
    Verpflegung
    Frühstück · Mittagessen/Lunchbox oder Snack · Abendessen
    Aktivitäten
    Sanddüne bei North Horr · Chalbi-Wüste · Fahrt durch die Wüstenlandschaft · Turkana-See · Ankunft in Loiyangalani
  1. Tag 8

    Turkana-See & Nabiyotum-Krater

    Bootsfahrt über den Turkana-See → Nabiyotum-Krater → Kraterbesteigung

    Heute geht es hinaus auf den Turkana-See, das „Jademeer“ und den größten Wüstensee der Welt.

    Unser bevorzugtes Ziel ist der Nabiyotum-Krater, ein markanter Vulkankrater am südlichen Ende des Sees. Schon die mehrstündige Bootsfahrt über den offenen See ist ein Erlebnis und führt uns tief hinein in die außergewöhnliche Landschaft des Turkana-Sees.

    Am Nabiyotum angekommen, geht es zu Fuß hinauf auf den Krater. Oben eröffnet sich der Blick über den markanten Vulkankegel und die Weite des Turkana-Sees.

    Der Ausflug ist als ganztägiges Abenteuer geplant. Dabei kann es sehr heiß werden und es gibt nur wenig Schatten. Ausreichend Wasser, Sonnenschutz und eine gewisse körperliche Fitness sind daher wichtig.
    Die genaue Dauer und Durchführung hängen von den Bedingungen auf dem See und der Organisation des Bootes ab.

    Übernachtung
    Palm Shade Resort (oder Ähnliches)
    Verpflegung
    Frühstück · Lunchbox oder Snack · Abendessen
    Aktivitäten
    Bootsfahrt auf dem Turkana-See · Nabiyotum-Krater · Kraterbesteigung. Alternative: Central Island
  1. Tag 9

    Loiyangalani → Ngurunit

    Fahrt durch abgelegene Landschaften → Lake Turkana Wind Power Park → Ndoto-Berge

    Nach dem Frühstück verlassen wir Loiyangalani und den Turkana-See und machen uns auf den Weg Richtung Süden nach Ngurunit, am Fuß der beeindruckenden Ndoto-Berge.

    Die Landschaft verändert sich wieder einmal grundlegend. Wir lassen den riesigen Turkana-See und die karge Wüstenlandschaft hinter uns und fahren durch abgelegene Regionen, in denen nur wenige Menschen leben.

    Unterwegs passieren wir den Lake Turkana Wind Power Park, den größten Windpark Afrikas. 365 Windkraftanlagen stehen hier mitten in der kargen Landschaft Nordkenias – ein faszinierender Kontrast zu der sonst so abgelegenen und naturbelassenen Umgebung.

    Die Fahrt ist ein wichtiger Teil des Erlebnisses: weite Landschaften, kleine Siedlungen und immer wieder spektakuläre Ausblicke auf die Berge begleiten uns auf dem Weg nach Süden.
    Am Nachmittag bzw. gegen Abend erreichen wir Ngurunit, eine grüne Oase am Fuß der Ndoto-Berge.

    Übernachtung
    Lasamu Camp (oder Ähnliches)
    Verpflegung
    Frühstück · Mittagessen/Lunchbox oder Snack · Abendessen
    Aktivitäten
    Fahrt durch die abgelegene Landschaft Nordkenias · Lake Turkana Wind Power Park · Ndoto-Berge · Ngurunit
  1. Tag 10

    Ngurunit & Ndoto-Berge

    Geführte Wanderung → natürliche Felsenpools & Wasserrutschen → Ngurunit

    Der letzte volle Tag der Reise gehört Ngurunit und den Ndoto-Bergen – und hier bleiben wir bewusst einen ganzen Tag.

    Wir starten mit einer geführten Wanderung in den Ndoto-Bergen und erleben die Landschaft rund um Ngurunit aus nächster Nähe. Je nach Fitness der Gruppe wählen wir eine passende Route.

    Anschließend geht es zu den natürlichen Felsenpools und Wasserrutschen. Das klare Wasser des Ndelewai River sammelt sich zwischen den Felsen zu natürlichen Pools und Rutschen – eine willkommene Abkühlung nach der Wanderung.

    Am Nachmittag bleibt Zeit, Ngurunit und seine Umgebung in Ruhe zu erleben.
    Wenn es sich entsprechend organisieren lässt, besteht außerdem die Möglichkeit zu einer authentischen Begegnung mit der lokalen Samburu-/Rendille-Gemeinschaft – beispielsweise bei einem Besuch einer Manyatta, einem gemeinsamen Essen oder einem Einblick in traditionelles Handwerk und den Alltag der Menschen vor Ort. Den Abend lassen wir entspannt in unserer Unterkunft ausklingen.

    Übernachtung
    Lasamu Camp (oder Ähnliches)
    Verpflegung
    Frühstück · Mittagessen/Lunchbox oder Snack · Abendessen
    Aktivitäten
    Ndoto-Berge · geführte Wanderung · natürliche Felsenpools & Wasserrutschen · optionale kulturelle Begegnung
  1. Tag 11

    Ngurunit → Nairobi

    Rückfahrt über Laisamis → Hauptverbindung Richtung Nairobi → Ende der Reise

    Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von Ngurunit und den Ndoto-Bergen und machen uns auf den Rückweg nach Nairobi.

    Wir verlassen die abgelegene Region und fahren zunächst über Laisamis zurück Richtung Süden. Nach den anspruchsvolleren Pisten der vergangenen Tage wird die Strecke zunehmend besser und wir erreichen wieder die Hauptverbindung Richtung Nairobi.

    Am späten Nachmittag bzw. Abend erreichen wir Nairobi, wo unsere gemeinsame Reise durch Nordkenia endet.

    Übernachtung
    Keine Übernachtung enthalten – Reiseende in Nairobi
    Verpflegung
    Frühstück · Mittagessen/Lunchbox oder Snack
    Aktivitäten
    Rückfahrt nach Nairobi · Ende der organisierten Reise

Noch nicht bereit für die Heimreise?

Eure Reise muss nicht in Nairobi enden.

Wenn ihr noch etwas Zeit in Kenia habt, organisieren wir auf Wunsch gerne eure Weiterreise nach Diani Beach – für ein paar entspannte Tage am Indischen Ozean. Oder ihr hängt noch eine klassische Safari an und entdeckt beispielsweise Amboseli oder Tsavo.

Gerne stellen wir euch auch eine individuelle Verlängerung zusammen – passend zu euren Wünschen und der Zeit, die euch noch bleibt.

Ein vom roten Staub gefärbter Elefant neben einer Akazie

Könnte das eure Reise sein?

Vielleicht ist diese Route genau das, wonach ihr gesucht habt. Schreibt uns, wann ihr reisen möchtet und mit wie vielen Personen ihr unterwegs seid. Wir besprechen gemeinsam eure Vorstellungen und klären die Details für eure Reise.

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