Ein Vulkankrater über dem Ufer des Turkanasees
Alle Reisen

Kenia: Nord

Wildnis, Wüste & die abgelegenen Seiten Kenias

  • 11 Tage
  • 10 Nächte
  • Private Reise für 2–6 Personen
  • ab € 2.750 p. P.

Nordkenia ist weit, rau und überraschend vielfältig. Diese Reise führt uns abseits der klassischen Safari-Routen durch eine der abgelegensten Regionen Kenias – mit spektakulären Landschaften, wenig Tourismus und Erlebnissen, die man auf einer gewöhnlichen Kenia-Reise kaum findet.

Von Nairobi geht es über Nanyuki und die Äquator-Kreuzung weiter nach Samburu und anschließend immer weiter nach Norden.
Wir erleben die besondere Tierwelt des Samburu-Nationalreservats, den heiligen Mt. Ololokwe, den überraschend grünen Marsabit-Nationalpark und den abgelegenen Lake Paradise, bevor wir über Maikona, Kalacha und die Chalbi-Wüste den Turkana-See erreichen.

Am „Jademeer“ erwartet uns mit dem Nabiyotum-Krater ein besonderes Abenteuer, bevor wir weiter nach Ngurunit und in die Ndoto-Berge fahren. Dort endet die Reise mit einer Wanderung und den natürlichen Felsenpools und Wasserrutschen.

Lange Fahrten, anspruchsvolle Pisten und einfache Unterkünfte gehören zu dieser Reise dazu. Dafür erleben wir ein Kenia, das nur wenige Reisende kennenlernen.

Eine Reise für alle, die Kenia nicht nur sehen, sondern wirklich erfahren möchten.

Vieh an einer Wasserstelle neben Kuppelhütten im trockenen Norden

Die Route

Von Samburu weiter nach Norden – durch die Chalbi-Wüste zum Turkana-See und in die Ndoto-Berge.

  1. Nairobi
  2. Samburu
  3. Marsabit
  4. Maikona
  5. Kalacha
  6. Loiyangalani
  7. Nabiyotum-Krater
  8. Ngurunit
Die Route auf einen Blick – für mehr Details einfach in die Karte hineinzoomen. Weitere Informationen findet ihr im ausführlichen Reiseverlauf.

11 Tage Nordkenia – Highlights

  1. 01 Samburu-Nationalreservat Entdecke die „Samburu Special Five“ – Netzgiraffe, Grevy-Zebra, Beisa-Oryx, Somali-Strauß und Gerenuk – sowie Elefanten, Löwen und Leoparden.
  2. 02 Mt. Ololokwe Erlebe den markanten und für die Samburu heiligen Tafelberg, der eindrucksvoll aus der trockenen Landschaft Nordkenias aufragt.
  3. 03 Marsabit-Nationalpark Entdecke eine überraschend grüne Vulkanoase mit dichtem Bergwald, Kraterseen und der Möglichkeit, Elefanten zu beobachten.
  4. 04 Lake Paradise Erlebe einen abgelegenen Kratersee, der versteckt inmitten des dichten Waldes des Marsabit-Nationalparks liegt.
  5. 05 Chalbi-Wüste Durchquere eine der spektakulärsten und abgelegensten Wüstenlandschaften Kenias mit weiten Salz- und Lehmflächen, vulkanischem Gestein und tiefrotem Sand.
  6. 06 Maikona & Kalacha Entdecke grüne Oasen und lebenswichtige Wasserstellen mitten in der trockenen Landschaft der Chalbi.
  7. 07 Turkana-See – das „Jademeer“ Erreiche den größten permanenten Wüstensee der Welt und eine der außergewöhnlichsten Landschaften Kenias.
  8. 08 Nabiyotum-Krater Überquere den Turkana-See per Boot und wandere hinauf zu dem markanten Vulkankrater am südlichen Ende des Sees.
  9. 09 Ndoto-Berge & Ngurunit Wandere durch die beeindruckende Berglandschaft und erfrische dich anschließend in natürlichen Felsenpools und Wasserrutschen.
  10. 10 Nordkenias Kulturen Erhalte Einblicke in die unterschiedlichen Gemeinschaften und Lebensweisen entlang unserer Route durch den abgelegenen Norden Kenias.

Warum Nordkenia?

Die meisten Kenia-Reisenden bleiben südlich des Äquators und konzentrieren sich auf die bekannten Safari-Gebiete wie Masai Mara, Amboseli und Tsavo. Und das aus gutem Grund: Diese Regionen sind landschaftlich beeindruckend und bieten hervorragende Möglichkeiten zur Tierbeobachtung.

Nordkenia ist jedoch eine ganz andere Art zu reisen.

Je weiter wir nach Norden kommen, desto abgelegener wird die Landschaft. Die Straßen werden zu Pisten, die Distanzen größer und der Tourismus deutlich weniger. Teilweise fahren wir tagelang, ohne ein anderes Touristenfahrzeug zu sehen.

Statt großer Savannen und dicht besuchter Nationalparks erwarten uns Wüste, Vulkankrater, Berge, Oasen, trockene Flussläufe und der riesige Turkana-See. Auch die Tierwelt ist anders: In Samburu begegnen wir Arten, die an die trockenen Lebensräume des Nordens angepasst sind, während Marsabit mit seinem dichten Bergwald einen völlig unerwarteten Kontrast bildet.

Auch kulturell ist der Norden besonders vielfältig. Entlang unserer Route leben unterschiedliche Gemeinschaften mit ihren eigenen Traditionen und Lebensweisen.
Hier geht es weniger um touristische Inszenierung und mehr darum, eine Region kennenzulernen, in der das Leben bis heute stark von Natur, Klima, Viehzucht, Wasser und den weiten Distanzen geprägt ist.

Nordkenia ist Abenteuer. Lange Pisten, abgelegene Landschaften, wenig Tourismus und das Gefühl, wirklich unterwegs zu sein, machen diese Reise zu etwas ganz Besonderem.

Wenn du die klassische Kenia-Safari bereits kennst oder bewusst abseits der bekannten Wege ein echtes Abenteuer suchst, ist Nordkenia genau das richtige Reiseziel.

Weniger Menschen, mehr Weite, außergewöhnliche Landschaften und ein Kenia, das nur wenige Reisende kennenlernen.

Eine Schotterpiste führt hinunter zum türkisfarbenen Wasser des Turkanasees

Turkanasee

Der Turkana-See ist einer der außergewöhnlichsten Orte unserer Reise.

Seine ungewöhnliche grünlich-blaue Farbe hat ihm den Beinamen „Jademeer“ eingebracht. Mit rund 290 Kilometern Länge ist er der größte permanente Wüstensee der Welt und gehört zu den größten alkalischen Seen der Welt.

Die Weite der Wüste und das intensive Blau des Wassers treffen hier aufeinander – ein fast surrealer Anblick: ein riesiger See mitten in der Wüste, eine Landschaft, die es so kein zweites Mal in Kenia gibt.

Am südlichen Ende des Sees liegt der markante Nabiyotum-Krater.
Der abgelegene Vulkankrater ist nur schwer erreichbar – über den offenen Turkana-See führt eine mehrstündige Bootsfahrt zu diesem außergewöhnlichen Ort. Von oben eröffnet sich ein einzigartiger Blick über den See und die umliegende Wüstenlandschaft.

Ein Leopard ruht auf einem Ast im Wald

Samburu & Marsabit

Samburu-Nationalreservat. Samburu ist keine klassische Savanne, wie man sie aus der Masai Mara kennt.
Die trockene, felsige Landschaft entlang des Ewaso-Ng’iro-Flusses ist Lebensraum für Arten, die besonders an diese Umgebung angepasst sind: Netzgiraffe, Grevy-Zebra, Beisa-Oryx, Somali-Strauß und Gerenuk, zusammen als „Samburu Special Five“ bekannt. Auch Elefanten und Löwen leben hier, und mit etwas Glück lassen sich sogar Leoparden beobachten.

Marsabit-Nationalpark. Marsabit könnte kaum unterschiedlicher sein.
Mitten im trockenen Norden erhebt sich der erloschene Mount Marsabit aus der Landschaft, an dessen Hängen dichter, grüner Bergwald wächst. Im Wald liegen mehrere Kraterseen, darunter der abgelegene Lake Paradise.

Diese beiden Orte zeigen, wie vielfältig der Norden sein kann – und genau das macht ihn so besonders.

Fahrspuren über die flache, helle Fläche der Chalbi-Wüste

Chalbi Wüste

Die Chalbi-Wüste im Norden Kenias wird oft als Kenias einzige echte Wüste bezeichnet und gehört zugleich zu den trockensten und außergewöhnlichsten Landschaften des Landes.

Der Name Chalbi stammt aus der Sprache der Gabbra und wird mit „kahler, salziger Ort“ übersetzt.
Das Gebiet war in früheren Zeiten von Seen und Feuchtgebieten geprägt – heute erinnern die weiten Salzflächen an diese Vergangenheit. Die Landschaft ist geprägt von ausgetrockneten Seeböden, vulkanischem Gestein und tiefrotem Sand.

Je nach Abschnitt verändert sich das Bild der Wüste deutlich: von nahezu weißen, flachen Salzflächen über dunkle Vulkanfelder bis hin zu Dünen und rot gefärbten Sandlandschaften. Dazwischen liegen kleine Oasen wie Maikona und Kalacha, deren Wasserstellen für die Menschen und Tiere der Region von großer Bedeutung sind.

Die Chalbi ist eine Landschaft der Extreme – weit, trocken und fast menschenleer, mit einem überraschenden Wechsel aus Farben und geologischen Formen.

Reisebetreuung & lokale Guides

Wir legen großen Wert auf eine persönliche Betreuung – auf Deutsch und Englisch. Von der Planung und Vorbereitung bis zur Durchführung der Reise sind wir für euch erreichbar und stehen euch als persönliche Ansprechpartner zur Seite.

Bei den einzelnen Aktivitäten arbeiten wir mit lokalen, englischsprachigen Guides zusammen, die ihre Region, die Natur und die jeweiligen Aktivitäten bestens kennen. Sie begleiten euch vor Ort und vermitteln euch ihr Wissen aus erster Hand.

Nach Absprache und je nach Bedarf begleiten wir euch auch persönlich bei einzelnen Aktivitäten und unterstützen euch bei der Kommunikation mit den lokalen Guides.

Wenn bei der Reise Fragen entstehen oder etwas nicht wie geplant läuft, sind wir für euch da und helfen dabei, gemeinsam eine gute Lösung zu finden.

So verbinden wir persönliche Betreuung mit dem Wissen und der Erfahrung unserer lokalen Guides vor Ort.

Unterkünfte & Verpflegung

Wir wählen die Unterkünfte entlang der Route nach Lage, Sicherheit, Verfügbarkeit und dem bestmöglichen Komfort aus.

Gerade in den abgelegenen und wenig touristisch erschlossenen Regionen ist die Auswahl an Unterkünften und Restaurants teilweise begrenzt.
Während wir in besser erschlossenen Gebieten komfortablere Optionen anbieten können, sind die Möglichkeiten in ländlichen Regionen und auf abgelegenen Inseln naturgemäß einfacher. Je nach Region und Unterkunft kann es daher vorkommen, dass Dusche und WC gemeinschaftlich genutzt werden.

Auch bei der Verpflegung versuchen wir, auf individuelle Wünsche und Ernährungsformen einzugehen. Besonders bei vegetarischer Ernährung ist die Auswahl in abgelegenen Regionen häufig eingeschränkt.
Wir stimmen die Möglichkeiten vorab mit den Unterkünften ab und bemühen uns, innerhalb der vorhandenen Möglichkeiten die bestmögliche Lösung zu finden.

Die konkreten Unterkünfte und die jeweilige Verpflegung findest du im detaillierten Reiseplan.

Preise

Nordkenia – 11 Tage / 10 Nächte

2 Personen € 3.750 pro Person
4 Personen € 3.150 pro Person
6 Personen € 2.750 pro Person

Private Reise für 2–6 Personen

Ihr seid mit eurem persönlichen Reiseleiter und einem Fahrzeug nur für euch unterwegs. So bleibt während der gesamten Reise viel Raum für spontane Stopps und individuelle Erlebnisse.

Die Preise gelten pro Person bei gemeinsamer Unterbringung im Doppelzimmer.

Einzelzimmerzuschlag: auf Anfrage.

Was ist inkludiert?

  • Privates 4×4-Fahrzeug während der gesamten Reise
  • Persönliche Betreuung und ein direkter Ansprechpartner während der gesamten Reise – auf Deutsch und Englisch
  • Lokale, englischsprachige Guides bei den vorgesehenen Aktivitäten
  • Flughafentransfer bei Ankunft in Nairobi
  • 10 Übernachtungen
  • Verpflegung wie im Reiseverlauf angegeben
  • Nationalpark- und Eintrittsgebühren laut Reiseverlauf
  • Ganztägige Safari im Samburu-Nationalreservat
  • Besuch des Marsabit-Nationalparks & Lake Paradise
  • Bootsausflug zum Nabiyotum-Krater inklusive Kraterbesteigung
  • Geführte Wanderung in den Ndoto-Bergen sowie Felsenpools & natürliche Wasserrutschen
  • Weitere Aktivitäten laut Reiseverlauf

Was ist nicht inkludiert?

  • Internationale Flüge
  • Reiseversicherung
  • Visum bzw. Einreisegebühren (eTA)
  • Getränke
  • Persönliche Ausgaben
  • Trinkgelder
  • Souvenirs und persönliche Einkäufe
  • Leistungen, die nicht ausdrücklich unter „Inkludiert“ genannt werden

Ist diese Reise für dich?

Diese Reise ist für dich, wenn du …

  • Kenia abseits der klassischen Reiserouten erleben möchtest
  • außergewöhnliche Landschaften und wenig besuchte Regionen suchst
  • Safari mit Wüste, Bergen, Kultur und Natur verbinden möchtest
  • kleine Gruppen und persönliche Begleitung bevorzugst
  • lange Fahrten und anspruchsvolle Pisten als Teil des Abenteuers siehst
  • gerne aktiv unterwegs bist und Wanderungen magst
  • auch einfache und authentische Erlebnisse schätzt

Das solltest du wissen

Die Reise führt durch einige der abgelegensten Regionen Kenias. Dadurch gibt es mehrere längere Fahrtstrecken und teilweise anspruchsvolle Pisten.
Die Fahrzeiten können je nach Wetter- und Straßenverhältnissen variieren, besonders in der Chalbi-Wüste und auf dem Weg zum Turkana-See.

Einige Aktivitäten finden zu Fuß und teilweise unter freiem Himmel statt. Die Wanderungen zum Nabiyotum-Krater und in den Ndoto-Bergen setzen eine entsprechende Grundfitness voraus.

Diese Reise verbindet außergewöhnliche Landschaften, abgelegene Regionen und besondere Erlebnisse – und zeigt dir dabei eine Seite Kenias, in der das Unterwegssein selbst Teil des Abenteuers wird.

Häufige Fragen

Wann ist die beste Reisezeit für Nordkenia?

Nordkenia kann grundsätzlich das ganze Jahr über bereist werden. Besonders geeignet sind Juni bis Oktober sowie Dezember bis März, da die Pisten in den trockeneren Monaten meist besser befahrbar sind und sich die Tiere im Samburu-Nationalreservat stärker an den Wasserstellen konzentrieren.

April, Mai und November bringen die Regenzeiten.
Starke Regenfälle können die Pisten im Norden erheblich erschweren und einzelne Strecken vorübergehend unpassierbar machen. Auch in der Chalbi-Wüste kann sich Wasser sammeln bzw. die Wüste teilweise überflutet werden.

Wie anspruchsvoll ist die Reise?

Nordkenia ist ein echtes Abenteuer. Es gibt lange Fahrstrecken und teilweise anspruchsvolle Pisten.
Besonders die Fahrten durch die Chalbi-Wüste und zwischen Loiyangalani und Ngurunit können je nach Wetter- und Pistenverhältnissen deutlich länger dauern als geplant.

Was sollte ich über die Straßen und Fahrzeiten wissen?

Diese Reise führt durch einige der abgelegensten Regionen Kenias. Die Infrastruktur ist teilweise sehr einfach und die Straßenverhältnisse können anspruchsvoll sein.
Fahrzeiten sind daher nicht immer zuverlässig vorhersehbar – gerade auf den abgelegenen Pisten kann der Weg deutlich länger dauern als ursprünglich geplant.

Der Weg ist Teil des Abenteuers.

Wie komfortabel sind die Unterkünfte?

Die Unterkünfte sind unterschiedlich. In Nairobi und den besser erschlossenen Regionen übernachten wir komfortabler, während die Möglichkeiten in den abgelegenen Regionen einfacher sind.

Insbesondere in der Chalbi-Wüste kann es vorkommen, dass Dusche und WC gemeinschaftlich genutzt werden. Es geht bei dieser Reise daher nicht um klassischen Luxus, sondern um das Erlebnis, eine außergewöhnliche und abgelegene Region Kenias kennenzulernen.

Was erwartet mich beim Nabiyotum-Ausflug?

Der Ausflug zum Nabiyotum-Krater ist ein ganztägiges Abenteuer mit einer mehrstündigen Bootsfahrt über den offenen Turkana-See und einer anschließenden Wanderung zum Krater. Die Temperaturen können dabei sehr hoch sein und auf dem offenen See sowie rund um den Krater gibt es nur wenig Schatten.

Kann der Nabiyotum-Ausflug durch Central Island ersetzt werden?

Ja. Der Nabiyotum-Ausflug kann auf Wunsch durch einen Ausflug zum Central Island National Park ersetzt werden. Beide Ausflüge sind eigenständige ganztägige Unternehmungen und können nicht an einem Tag kombiniert werden.

Ist die Reise für Erstbesucher Kenias geeignet?

Ja. Du brauchst keine Safari-Erfahrung. Wichtig ist lediglich, dass du offen für lange Fahrten, abgelegene Regionen, anspruchsvolle Pisten und einfache Bedingungen bist.

Kann ich die Reise verlängern?

Ja. Auf Wunsch kann die Reise beispielsweise um einige Tage am Indischen Ozean oder um eine klassische Safari in Tsavo oder Amboseli verlängert werden.

Die Reise im Detail

Du möchtest genau wissen, was dich an den einzelnen Tagen erwartet, welche Strecken wir fahren und welche Aktivitäten geplant sind?

Im ausführlichen Reiseplan findest du den kompletten Reiseverlauf mit Tagesbeschreibungen, Fahrstrecken, Aktivitäten, Verpflegung und den jeweiligen Unterkünften.

Built by ChattyPage